Was sind binaurale Beats?

Der deutsche Physiker Heinrich Wilhelm Dove hat im Jahr 1839 entdeckt, dass sich die Gehirnschwingung eines Menschen verändert, wenn er ihm über einen Kopfhörer zwei Töne mit einer Schwingungsdifferenz von unter 30 Hz vorspielt.

Da das Gehirn diese geringe Abweichung nicht unterscheiden kann, reagiert es mit Anpassung und verlangsamt seine Schwingung entsprechend der Differenz der beiden Töne. Auf diese Art können Gehirnschwingungen gezielt gesteuert werden.

Seit den 1970er Jahren haben Forscher begonnen, binaurale Beats für den Menschen nutzbar machen konnten.

Wie wirken binauralen Beats?

Das menschliche Gehirn kann verschieden schnell schwingen. Je nach Schwingungshäufigkeit pro Sekunde spricht man von sehr langsamen Delta-, Theta-, Alpha-, Beta- bis hin zu sehr schnellen Gamma-Wellen. Die langsamen Schwingungen stehen für Entspannung, Schlaf oder Trance, die schnellen für Leistungsfähigkeit, hohe Aktivität, aber auch Stress.

Im Wachbewusstsein schwingt das Gehirn eines Erwachsenen in der Beta-Frequenz, das von Kindern ist im Theta- oder Alpha-Zustand. Um in diesen kindlichen Zustand von Entspannung und Offenheit zu kommen, braucht ein Erwachsener Methoden der Tiefenentspannung.

Die binauralen Beats sind eine dieser Methoden. Innerhalb von wenigen Minuten versinkt der Erwachsene beim Hören in einen angenehmen Zustand tiefer Entspannung; das Tor zum Unterbewusstsein kann sich öffnen.

Der Schlüssel zum Schloss

Mit binauralen Beats können wir einen leichten und schnellen Zugang zum Unterbewusstsein schaffen.

 

Der Schlüssel liegt in der Verlangsamung der Gehirnschwingung, die uns in einen offenen, trance-artigen Zustand versetzt. Jetzt kann sich das Tor zum Unbewussten öffnen und neue, positive und zweckdienliche Informationen hineinlassen.

 

So kann das Unterbewusstsein für statt gegen uns arbeiten.

Das Unterbewußtsein

Im Laufe des Lebens speichern wir Gefühle, Erlebnisse, Beurteilungen, Wertevorstellungen und sogar Erinnerungen früherer Generationen in unserem Körper ab. Das meiste davon bleibt tief im Unterbewussten verborgen.

In den ersten 7 Lebensjahren ist ein Mensch besonders offen und aufnahmebereit für alles, was er sieht, hört und erlebt. Danach schließt sich ein Teil des Unterbewusstseins und ist später durch Denken oder intellektuelle Leistung nicht mehr erreichbar.

Nach heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen macht unser Unterbewusstsein bis zu 95% der eigenen Persönlichkeit aus. Wäre es nicht praktisch, wenn wir diesen unbewussten Teil erreichen und mit nützlichen Informationen füttern?

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